Cloudbread
Bei einem richtig guten Frühstück ist ein Schinken- oder Marmeladenbrot ein Muss. Alleine vom Geruch eines frischen Gebäcks könnte man schwach werden.
Als ich beschlossen habe vorwiegend auf Getreide zu verzichten war klar, dass der Frühstückstisch ab jetzt anders gedeckt werden muss. Von da an wurde vorwiegend Joghurt mit Früchten oder ein Omlett gefrühstückt. Aber das konnte das Verlangen nach einem Butterbrot natürlich nicht stillen.
Die Reaktion, wenn ich jemanden von meiner Trennkost erzählte, war immer die Gleiche:
Und auch ich habe es mir kaum vorstellen können. Beim Surfen nach Low-Carb-Mahlzeiten, stieß ich dann auf das CLOUD BREAD. Es ist ein totaler Food-Hype! Es schien so, als würde es schon jeder kennen und backen. Also probierte ich es am selben Tag noch aus.
Es war super! Endlich wieder mal ein „Brot“ auf dem ich meine Butter und Marmelade schmieren konnte. Es schmeckt gut und man braucht kein schlechtes Gewissen haben.
Cloud Bread ist nicht mit Brot vergleichbar
Ich würde nie sagen, dass das Cloud Bread wie ein Brot schmeckt oder aussieht. Wie soll es auch – es besteht eigentlich nur aus Eiern und Frischkäse! Aber es passt herrlich zu Butter, Schinken, Käse oder Marmelade. Und warum darf es denn nicht nach 25 Jahren Brot nicht einmal was anderes sein? Ich empfehle es einfach einmal unvoreingenommen auszuprobieren. Wenn man nicht ganz auf Brot verzichten möchte verstehe ich das total. Aber hin und wieder kann man auch etwas anderes frühstücken und damit dem Körper etwas Gutes tun.
Das Cloud Bread ist innerhalb 30 Minuten zubereitet. Am Besten ist es frisch, man kann es aber auch noch 2 Tage später essen.
Das Backrohr auf 170 Grad vorheizen.
Die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Backpulver steif schlagen.
Dotter und Frischkäse mit einander verquirlen, bis sich der Frischkäse aufgelöst hat. Eine Prise Salz und den Sesam hinzufügen (Sesam ist nicht zwingend notwendig, dadurch bekommt das Cloud Bread aber mehr Geschmack).
Nun das Eiweiß vorsichtig unterheben.
Die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Ich teile die Masse in 5 Teile und mache daraus runde „Fladen“. Man kann aber auch ein zusammenhängendes Brot backen.
Das Blech etwa 20 Minuten in den Ofen schieben. Zum Schluss werden die Brote leicht bräunlich.
Die Brote mit einem Pfannenwender vorsichtig vom Backblech heben. Sie kühlen sehr schnell aus und man kann sie sofort verzehren!
Ich empfehle zum Bestreichen (z.b. der Butter) die Rückseite der Brote zu verwenden – mit der glatten Fläche tut man sich um einiges leichter.






